Nachklapp zur Podiumsdiskussion Gründungspotenziale Northvolt

Welche Gründungspotenziale ergeben sich durch die Ansiedlung von Northvolt? Diese Frage erörterten am Donnerstag eingeladene Expertinnen und Experten in einer Podiumsdiskussion bei uns im CAT in Meldorf – gemeinsam mit unserem Kooperationspartner dem GründerCube Lübeck. Moderiert wurde die Veranstaltung im Zuge von StartUp SH von Benjamin Peters (GründerCube) und Nina Jerke (CAT Meldorf).

Um auf das Thema einzustimmen, gab es zunächst Impulse zum Thema Batterietechnik:

  • Raphael Richter (Fraunhofer ISIT) stellte heraus, dass die begrenzten weltweiten Lithiumreserven ein echtes Problem darstellen und die Notwendigkeit von Alternativen und Recycling vonnöten seien.
  • Peter Drews (EMLE Institut der TH Lübeck) stellte einen hoch skalierbaren Ladepark mit Einspeisung aus zentralen und dezentralen Energiequellen und Speichersystemen vor.
  • Prof. Dr. Oliver Opel (Fachhochschule Westküste) stimmte auf das Thema Energiewende ein und machte klar, dass die Batterietechnik im Bezug auf die Energieeffizienz am besten abschneide. Das Zauberwort der Energiewende sei die Elektrifizierung.

Dieses Stichwort griff Ulrike Schittenhelm (Northvolt) auf und stellte das Ansiedlungsprojekt Northvolt Drei und das Ziel des Batterieherstellers, die grünste Batterie der Welt bauen zu wollen, vor.

Das Fazit der Veranstaltung nach der anschließenden Podiumsdiskussion:

  • Potenziale sieht Northvolt zum Beispiel in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung der Produktion, Anlageninstandhaltung und in intelligenten und nachhaltigen Lösungen in der Logistik. „Wir sind gespannt, mit welchen Ideen die Leute auf uns zukommen“, sagt Ulrike Schittenhelm. Sie sagte aber auch, dass sie Leute brauchen, die jetzt mit ihnen anfangen und man nicht zu lange warten solle.
  • Die Fachhochschule Westküste, vertreten durch Prof. Dr. Ines Lietzke Prinz sei in der Gründungsberatung für Studierende sehr gut aufgestellt. Das Thema Gründung ist in allen Studiengängen fest verankert.
  • Anna Lena Paape, Geschäftsführerin des Hanse Innovation Campus Lübeck und Leiterin des GründerCube veranstaltet regelmäßig Hackathons. Potenziale wurden erkannt, unter anderem in der Zusammenarbeit mit Northvolt in Bezug auf die Masterarbeiten der Studierenden.
  • Klar wurde auch, dass es in der Region Gründungspotenziale in den verschiedensten Bereichen gibt, wie zum Beispiel im Handwerk, in der Gastronomie oder in Dienstleistungsbereichen, die der Entwicklung der Region Sorge tragen.  „Auch im nichtakademischen Bereich sind wir im CAT da, Gründungswillige kaufmännisch zu qualifizieren, zu beraten und bestmöglich auf ihre Selbstständigkeit vorzubereiten“, bot Nina Jerke, Projektleiterin im Gründungsbereich, an.

Abschließend stellte Ulrike Schittenhelm klar, dass es keinesfalls das Bestreben von Northvolt sei, Fachkräfte abzuwerben, sondern sie möchten junge Menschen dazu bewegen, in der Region zu bleiben oder zurückzukommen und ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen.

Wir feiern Jubiläum

„25 Jahre CAT GmbH, das sind 25 Jahre erfolgreiche Begleitung von StartUps und jungen Unternehmen durch ein tolles und einzigartiges Team, für das ich sehr dankbar und auf das ich sehr stolz bin. Gemeinsam konnten wir eine Vielzahl an dauerhaften Arbeitsplätzen und etablierten Firmen in der Region schaffen, erfolgreiche Projekte, Veranstaltungen und Kooperationen und Netzwerke in Dithmarschen, an der Westküste und teilweise in ganz Schleswig-Holstein schaffen.

Mehr als 150 Mieterfirmen (ohne Forschungseinrichtungen, Betreiber o.ä.) konnten wir in der Zeit in beiden Häusern begleiten und fördern. Mehr als 500 Mitarbeitende unserer Mieter sind in den Häusern in diesen 25 Jahren durch die Flure gegangen, sind nach erfolgreichem Wachstum oftmals in eigene Gebäude ausgezogen und haben die Region durch ihre Arbeit bereichert und Existenzen gesichert.

Doch nicht nur die Mieterinnen und Mieter mit ihren Mitarbeitenden, sondern durch die gesamte Begleitung und Beratungsarbeit aller Gründenden und Teilnehmenden in unseren Existenzgründungskursen und in den individuellen Businessplanberatungen sind in den 25 Jahren mehrere tausend Gründungsinteressierte beraten worden und mehr als 2000 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert worden.

Viele Unternehmen, Händler, Cafés und unzählige Dienstleistungsunternehmen, die scheinbar „schon immer da sind“, sind durch unsere Arbeit im Gründungszentrum auf den Weg und als Teil der Wirtschaftsförderung begleitet und ins Wachstum der Firmen und damit der gesamten Region, auch weit über Meldorf hinaus, erfolgreich geworden.

Mit dem mariCUBE in Büsum als zweitem Standort der CAT GmbH sind wir seit über 15 Jahren vor allem mit wissenschaftlichen StartUps erfolgreich. Der anstehende und geplante Erweiterungsbau zeugt auch davon, wie wichtig eine moderne und innovative Infrastruktur für Gründende in allen Branchen, Bereichen und Größenordnungen ist.

Die Vernetzung der jungen mit etablierten Betrieben ist dabei ein weiterer wichtiger Erfolgsgarant. Mit unseren Netzwerken und Veranstaltungen schaffen wir die Plattform für diesen wichtigen Austausch zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern.

In diesen 25 Jahren stecken bei mir persönlich und bei allen Kolleginnen und Kollegen, auch den ehemaligen, im Team so viele gute und schöne Erinnerungen! 20 Jahre durfte ich selbst und das gesamte Team mit unserem Gesellschafter Kreis Dithmarschen und einem immer sehr konstruktiven Aufsichtsrat zu dieser unglaublich tollen Erfolgsgeschichte beitragen – dafür sind wir sehr dankbar! Wir arbeiten jeden Tag weiter an dieser Erfolgsgeschichte zum Wohle der Gründerszene und damit der gesamten regionalen Entwicklung in der Region! Startups sind die Basis einer gesunden und wirtschaftlich erfolgreichen Region, das CAT als Gründungszentrum in Dithmarschen ist die Keimzelle, der Nukleus, für Erfolg in der Unternehmensentwicklung!“

Martina Hummel-Manzau
Diplom-Volkswirtin, Universität Tübingen Tübingen
Wirtschaftsjuristin, Masterabschluss LL.M. , Universität des Saarlandes


Geschäftsführerin der CAT GmbH, mit den beiden Standorten in Meldorf und dem Wirtschafts- und Wissenschaftspark mariCUBE in Büsum, seit 1. Januar 2005.

Stefan Schüning

Prokurist

„In den jetzt schon mehr als 15 Jahren meiner Zugehörigkeit zum CAT-Team macht es immer wieder Freude, die neu gegründeten Unternehmen in allen Belangen auf dem steinigen Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen zu unterstützen. Als Teil eines hervorragenden Teams ist es immer wieder herausfordernd, sich den ständig verändernden Anforderungen von und an junge Unternehmen flexibel anzupassen. Früher war es das Zentralfax und der Gemeinschaftsdrucker, heute sind es die schnelle Glasfaseranbindung oder die Podcast-Ausstattung, man muss immer am Puls der Zeit bleiben. Wir versuchen, immer einen Schritt voraus zu sein.“


Nina Jerke

Projektleitung

„Gestartet sind wir mit Einzelterminen für Erst- und Businessplanberatungen. Dies war sehr erfolgreich und führte dazu, dass wir zudem Existenzgründungskurse angeboten haben, in denen die Gründenden im CAT kaufmännisch qualifiziert wurden. Seit 2022 sind wir im Gründungsbereich überwiegend digital aufgestellt. Wir arbeiten im Beratungs- und Schulungs-Bereich mit Online-Meeting-Tools und einer Lernplattform mit App. So stellen wir uns zukunftssicher auf und schulen gleichzeitig die digitalen Kompetenzen der Gründenden, die für den neuen Arbeitsmarkt unerlässlich sind. Ergänzt wir dieses Konzept mit Netzwerkveranstaltungen zu vielen unterschiedlichen gründungsrelevanten Themen hier bei uns im CAT.“


Sandra Hief

Community- und Eventmanagement

„Sowohl im CAT als auch im mariCUBE bieten wir regelmäßig spannende Informations- und Netzwerkveranstaltungen an, die sowohl für Gründer:innen als auch für Unternehmen interessant sind. Dabei greifen wir Themen wie beispielsweise Digitalisierung, Fördermittel, Marketing oder Künstliche Intelligenz auf und laden entsprechende Referent:innen dazu ein. Die Teilnahme an den Events ist kostenfrei. Dieses Angebot wird durch die CAT GmbH finanziert und ist ein weiterer Baustein zur Unterstützung des Gründertums und der Wirtschaft in den Regionen Dithmarschen und Steinburg.“

StartUp SH – wir sind dabei!

Gute Neuigkeiten, auch für Dithmarschen und Steinburg: das erfolgreiche Programm für GründerInnen wird fortgeführt. Finanziert wird es von Land, EU und Projektpartnern wie dem CAT in Meldorf. | Meldorf/Heide, 05.02.2024

Mit einer Förderung von rund 5,6 Millionen Euro setzt das Projekt StartUp SH seine erfolgreiche Arbeit fort. Diese wird durch das Landesprogramm Wirtschaft 2021-2027 und den EFRE- (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) gefördert, ergänzt durch Eigenmittel verschiedener Partner in Höhe von insgesamt 1,9 Millionen Euro. Ziel des Programms ist es, die Gründungskultur regional zu stärken, Kompetenzen z.B. im Bereich der Digitalisierung zu vermitteln und die Wirtschaftskraft des Landes zu erhöhen.

(von links) Martina Hummel-Manzau, Nina Jerke und Stefanie Hein freuen sich, die erfolgreiche Arbeit fortzuführen. (Foto: CAT)

Auch das Centrum für Angewandte Technologien (CAT) ist als Partner dabei: „Wir freuen uns sehr über den Zuwendungsbescheid, der uns Ende des Jahres erreicht hat und rückwirkend seit Juli vergangenen Jahres für drei Jahre gilt“, freut sich Stefanie Hein, langjährige Projektleitung im CAT Meldorf. „Für uns ist das eine große Anerkennung unserer bisherigen Arbeit.“

Dazu gehört z.B. die erfolgreiche Einführung und Weiterentwicklung einer Online-Lernplattform, die vor Kurzem durch eine App ergänzt wurde. „Als Partner von StartUp SH und als Gründungszentrum gehen wir neue Wege und mit der Zeit“, ergänzt Nina Jerke, Gründungsberaterin beim CAT. „So widmen wir uns gemeinsam mit weiteren Partnern auch dem Zukunftsthema ‚Künstliche Intelligenz‘ und werden zu diesem Bereich vermehrt Fortbildungen, Veranstaltungen und Netzwerkarbeit anbieten“. 

Außerdem ist eine Kooperation mit der TH Lübeck für gemeinsame Veranstaltungen und Fortbildungen geplant. „Der technische Fokus der Hochschule und unsere Expertise als Gründungszentrum ergänzen sich ideal“, freut sich Jerke. Für sie und ihre Kollegin Christina Altenburg werden die kommenden Monate besonders spannend, da Stefanie Hein nach 15 Jahren die Projektleitung abgibt, um sich anderen Herausforderungen zu widmen.

„Wie viel Potenzial in unserer Region Dithmarschen/ Steinburg liegt, hat vor Kurzem das Leuchtturmprojekt ‚NorthVolt‘ gezeigt.“, ist Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin beim Gründungszentrum CAT Meldorf überzeugt. „Startup SH lebt den Gedanken starker Partner und Netzwerke, um den Gründungsgeist und damit die Wirtschaft in ganz Schleswig-Holstein nachhaltig zu stärken.

Dass wir als Gründungszentrum unseren Teil zu dieser positiven, wirtschaftlichen Entwicklung auch in Zukunft beitragen können, freut uns sehr und ist ein wichtiges Signal für unsere Region.“

Wer nun – besonders zum Thema KI – neugierig geworden ist, kann sich folgenden Termin vormerken: Am 14. März um 17.30 Uhr findet im CAT Meldorf eine Netzwerkveranstaltung mit Mitarbeitenden des Projekts AI2Entrepreneur zum Thema „(Generative) KI für Entrepreneurship & Unternehmen“ statt. Anmeldungen sind ab 14.02.20024 über www.cat-meldorf.de/events-und-workshops möglich.

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Gründungsbegleitung:

Nina Jerke

Nina Jerke
Projektleitung

  • icon linkedin

RESTART: CAT unterstützt Soloselbstständige bei Zukunftsausrichtung des Unternehmens

Raumvermietung - EU.SH Wirtschaftsförderung Logo

Corona-Krise, Lieferengpässe und steigende Preise – die Lage bei vielen Soloselbständigen und Inhabern von kleinen Unternehmen ist alles andere als „rosig“. Trotz staatlicher Hilfen in der Hochphase der Pandemie sind viele Rücklagen aufgebraucht und einige Existenzen bedroht.

Daher ist im Rahmen des Projekts Existenzgründung Westküste das Beratungsangebot Restart aufgelegt und im Meldorfer Centrum für Angewandte Technologien (CAT) angesiedelt worden. „Wir sehen uns dabei vor allem als Ansprechpartnerinnen für kleine und kleinste Unternehmen. Diesen fehlt oftmals ein externer Gesprächspartner, um sich über die Zukunftsausrichtung des Unternehmens, strategische Themen oder auch innerbetriebliche Prozesse und Kostenstrukturen auszutauschen. Genau hier setzt das Projekt an. Es wird geschaut, wie es mit dem jeweiligen Geschäftsmodell weitergehen kann“, erläutert Projektleiterin Stefanie Hein.

Um an dem Programm teilnehmen zu können, sind keine aufwendigen Anträge notwendig. Infrage kommen Selbstständige sowie Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer aus Dithmarschen oder Steinburg, bei denen die Umsätze durch die Krise spürbar gesunken sind und bei denen bereits das private finanzielle Polster genutzt werden musste, um die Kosten zu decken. Einzelheiten können dabei in einem ersten Kontaktgespräch erläutert werden. Wer Interesse an einer Beratung hat, sollte sich jedoch zügig melden, denn Restart endet Mitte 2023. Da die Begleitung circa ein Zeitfenster von vier bis fünf Monaten in Anspruch nimmt, ist ein Einstieg nur noch bis maximal Anfang Februar 2023 möglich.
Zunächst macht das Projektteam des CAT eine erste Bestandsaufnahme und bringt anschließend die Unternehmensberatung und das zu beratende Unternehmen in Kontakt. In einem Folgegespräch mit der Unternehmensberatung findet ein Nasenfaktor-Check statt, bevor konkrete Ziele definiert und die Umsetzung von Maßnahmen besprochen werden.

Die fachliche Begleitung findet in vertraulichen Einzelberatungsgesprächen statt und kann dann unter anderem eine Neuausrichtung des Unternehmens, eine Steigerung der Ertragskraft oder die Optimierung der Kostenseite zum Ziel haben. Alles kommt auf den Tisch, um die Weichen für eine profitable Zukunft zu stellen. Das beinhaltet auch eine Überprüfung des Geschäftsmodells, der internen Strukturen und die Suche nach neuen Kunden. Ein konkretes Ziel kann zum Beispiel der Aufbau eines Online-Marketings oder die Optimierung der Produktpalette oder der angebotenen Dienstleistung sein. Die Beratung erfolgt „auf Augenhöhe“ mit dem Kunden und umfasst unter anderem bis zu zehn Einzelberatungs- und Coachingtermine sowie entsprechenden Umsetzungsphasen in einem Zeitraum von mindestens vier Monaten. Ergänzend werden Online-Workshops zur Vermittlung digitaler Kompetenzen angeboten, da die Pandemie für einen ungeahnten Digitalisierungsschub gesorgt hat. „Vielfach birgt eine solche Krise auch die Chance, das Geschäftsmodell zu modernisieren und einen Neustart zu wagen. In diesen Fällen unterstützt die Wirtschaftsförderung die Bemühungen der kleinen und kleinsten Unternehmen“, erklärt CAT-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau.

Ansprechpartnerinnen für das Projekt:
Stefanie Hein und Tatjana Blöcker, Marschstraße 30a, 25704 Meldorf, Tel. 04832 996 100. Mail: info@cat-meldorf.de

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Gründungsbegleitung:

Nina Jerke

Nina Jerke
Projektleitung

  • icon linkedin

Existenzgründung – Krise als Chance

Kostenfreie Beratung im Meldorfer CAT

Raumvermietung - EU.SH Wirtschaftsförderung Logo

Mitten in der Inflation das eigene Unternehmen gründen? Was zunächst abwegig klingen mag, birgt indessen auch
Chancen. „Wir müssen lernen, Zeiten des Wandels, also auch Krisen, zu nutzen, um sich selbstständig zu machen. Wer sich jetzt richtig auf die neuen Bedürfnisse der Kunden einstellen kann, hat schon den ersten Schritt in die richtige Richtung getan“, ist Tatjana Blöcker überzeugt.

Die Projektmanagerin im Centrum für Angewandte Technologien, bietet daher unter anderem eine digitale Erstberatung an. Wer grundsätzlich Interesse daran hat, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen, erhält in der ersten Beratungsstunde jede Menge Infos und Antworten, selbst wenn die Idee noch gar nicht ganz ausgereift ist. Das kostenfreie Angebot gilt für alle Interessierten, also für Angestellte und Arbeitssuchende, Rentner und Studenten.

„Wir stehen den Gründerinnen und Gründern beratend zu Seite, klären ihre Fragen und zeigen ihnen Optionen auf, wie wir sie darüber hinaus auf Ihrem Gründungsweg begleiten können“, erläutert Tatjana Blöcker das Konzept. Wer sich entschlossen hat, erhält dann – ebenfalls kostenfrei – eine tiefergehende Begleitung durch das Programm „Existenzgründung Westküste“. Dazu gibt es unter anderem wöchentlich ein bis zwei halbtägige Online Veranstaltungen, die durch individuelle Einzelgespräche und eine Businessplanberatung ergänzt werden. Inhaltlich geht es dabei um Themen wie zum Beispiel IT-Sicherheit, Digitalisierung oder Online-Marketing, aber auch um klassische Existenzgründungsthemen.

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Gründungsbegleitung:

Nina Jerke

Nina Jerke
Projektleitung

  • icon linkedin

CAT unterstützt Soloselbstständige bei Zukunftsausrichtung des Unternehmens

Hilfe (nicht nur) bei einem Neustart

Raumvermietung - EU.SH Wirtschaftsförderung Logo

Corona-Krise, Lieferengpässe und steigende Preise – die Lage bei vielen Soloselbständigen und Inhabern von kleinen Unternehmen ist alles andere als „rosig“. Trotz staatlicher Hilfen in der Hochphase der Pandemie sind viele Rücklagen aufgebraucht und einige Existenzen bedroht.

Daher ist im Rahmen des Projekts Existenzgründung Westküste das Beratungsangebot „Restart“ ins Leben gerufen und im Meldorfer Centrum für Angewandte Technologien (CAT) angesiedelt worden. „Wir sehen uns dabei vor allem als Ansprechpartnerinnen für kleine und kleinste Unternehmen. Diesen fehlt oftmals ein externer Gesprächspartner, um sich über die Zukunftsausrichtung des Unternehmens, strategische Themen oder auch innerbetriebliche Prozesse und Kostenstrukturen auszutauschen. Genau hier setzt das Projekt an. Es wird geschaut, wie es mit dem jeweiligen Geschäftsmodell weitergehen kann“, erläutert Projektleiterin Stefanie Hein.

Zunächst macht das Projektteam des CAT eine erste Bestandsaufnahme und bringt anschließend die Unternehmensberatung und das zu beratende Unternehmen in Kontakt. In einem Folgegespräch mit der Unternehmensberatung findet ein „Nasenfaktor-Check“ statt, bevor konkrete Ziele definiert und die Umsetzung von Maßnahmen besprochen werden. Dabei kommt alles auf den Tisch: Kostenoptimierung, Marketing, Digitalisierung und auch mögliche Anpassungen der Dienstleistungs- oder Produktpalette.

Die Beratung erfolgt „auf Augenhöhe“ mit dem Kunden und umfasst unter anderem mehrere Einzelberatungs- und Coachingtermine sowie entsprechenden Umsetzungsphasen in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten.

Ergänzend werden Workshops zur Vermittlung digitaler Kompetenzen angeboten, da die Pandemie für einen ungeahnten Digitalisierungsschub gesorgt hat. „Vielfach birgt eine solche Krise auch die Chance, das Geschäftsmodell zu modernisieren und einen Neustart zu wagen. In diesen Fällen unterstützt die Wirtschaftsförderung die Bemühungen der kleinen und kleinsten Unternehmen“, erklärt CAT-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau.

Das Projekt wird vom Landesprogramm Arbeit des Landes Schleswig-Holstein aus Mitteln der Aufbauhilfe REACT-EU im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert; die Teilnahme ist daher kostenfrei. Melden können sich Selbstständige oder Inhaberinnen und Inhaber von Klein- beziehungsweise Kleinstunternehmen aus Dithmarschen und Steinburg, die vor der Pandemie gegründet haben und in dieser Zeit in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten sind.

Ansprechpartnerinnen für das Projekt: Stefanie Hein und Tatjana Blöcker,
Marschstraße 30a, 25704 Meldorf, Tel. 04832 996 100. Mail: info@cat-meldorf.de.

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Gründungsbegleitung:

Nina Jerke

Nina Jerke
Projektleitung

  • icon linkedin

Mit Online-Marketing zum Erfolg

Von den sozialen Medien bis zur Suchmaschinenoptimierung: Neue Veranstaltungsreihe des Centrums für Angewandte Technologien

Raumvermietung - EU.SH Wirtschaftsförderung Logo

Viele Aktivitäten rund um das Themenfeld Kundengewinnung und Werbung haben sich ins Internet verlagert. Die Pandemie hat dabei wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. Kundinnen und Kunden zücken mittlerweile das Smartphone, wenn sie eine Ware oder Dienstleistung suchen. Wer da nicht mitmacht, wird langfristig keine Chance auf einem sich immer schneller verändernden Markt haben.

Doch wie sollen Selbständige sowie kleine und mitteständige Unternehmen das anpacken? Antworten auf diese Frage gibt es in einer neuen Veranstaltungsreihe des Meldorfer Centrums für Angewandte Technologien (CAT). Ab
dem 31. Mai referieren ausgewiesene Experten über Themen aus dem Bereich des Online-Marketings – passend dazu in einem Online-Format.

„Nach den Impulsvorträgen der Fachleute, mit denen wir für diese Thematiksensibilisieren und erste Impulse geben wollen, wird es immer genug Zeit geben, um Fragen zu stellen und Konzepte zu diskutieren“, berichtet Mariko Mittelbach, die die Reihe organisiert und moderiert. Das Online-Marketing umfasse viele Disziplinen und gelte als dynamisches Feld mit ständigen Neuerungen. Dabei seien die Maßnahmen hilfreich, um neue Kunden zu gewinnen und Umsätze zu steigern. Die einzelnen Online-Veranstaltungen sind kostenfrei, jedoch ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden gibt es unter der Webadresse https://cat-meldorf.de/events-und-workshops/.

CAT-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau ist vom Erfolg der neuen Veranstaltungsreihe überzeugt: „Gerade in unserer Region, also abseits der großen Metropolen, liegt im Online-Geschäft eine große Chance, neue Geschäftsfelder und Kunden zu generieren. Wir helfen besonders den kleineren Unternehmen, das Thema in Angriff zu nehmen und sich entsprechend zu positionieren.“

Zum Auftakt der Reihe wird Lars Müller, Gründer und Geschäftsführer der wigital GmbH und Chief Beer Officer von BREWCOMER, am Dienstag, 31. Mai, ab 16 Uhr in das Thema „Digitales Marketing“ einführen. Dabei zeigt er, wie verschiedene Kanäle strategisch eingesetzt und die zahlreichen Marketinginstrumente schlüssig aufeinander abgestimmt werden können.
Weitere Veranstaltungen in der Reihe:
Dienstag, 14. Juni, 10 – 11 Uhr, Juliane Beyerle: „Performance Marketing“ – was ist das und für wen?
Donnerstag, 30. Juni, 17:30 – 18:30 Uhr, Hannes Niemeyer: Erfolgreich mit E-Mail-Marketing: Grundlagen, Tipps und Best Practices.
Dienstag, 12. Juli, 10 – 11 Uhr, Lukas Nielsen: Social Media effizient als Unternehmen nutzen.
Dienstag, 26. Juli, 10 – 11:30 Uhr, Janna Grammersdorf: Die Macht des Storytellings – Warum sich gute Geschichten einprägen.
Dienstag, 11. August, 14 – 15 Uhr, Merle Litfin: Mehr Erfolg im Web dank Suchmaschinenwerbung.

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Events und Workshops:

Nina Jerke

Nina Jerke
Projektleitung

  • icon linkedin

„Restart“ für Soloselbstständige und kleine Unternehmen in existenzieller Bedrängnis

EU-gefördertes Programm hilft Klein- und Kleinstunternehmen, die durch die Pandemie in „Schieflage“ geraten sind / Beratung durch das CAT in Meldorf

Raumvermietung - EU.SH Wirtschaftsförderung Logo

Die Umsätze sind spürbar gesunken, das Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr so gut wie bisher, das finanzielle Polster ist aufgebraucht – bei vielen Selbstständigen und kleinen Unternehmen hat die Corona-Krise existenzbedrohende Spuren hinterlassen. Das gilt besonders für Soloselbstständige und kleine Unternehmen, die vor Ausbruch der Pandemie gegründet wurden. Die Lockdowns und eine sich stark verändernde Geschäftswelt sorgten für eine wirtschaftliche Schieflage. In diesen Fällen soll das neue Beratungsangebot Restart in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg helfen. Über das Projekt Existenzgründung Westküste, das im Meldorfer Zentrum für Angewandte Technologien (CAT) angesiedelt ist, sind EU-Mittel zur Verfügung gestellt worden, um insbesondere kleine Unternehmen in dieser schwierigen Phase zu unterstützen.

„Gemeinsam mit den Selbstständigen und Kleinunternehmern sowie einer Unternehmensberatung suchen wir nach machbaren Lösungen, wie es wei-tergehen könnte und wie sich das Geschäftsmodell erweitern, modifizieren oder sogar verlagern lässt“, erklärt Projektleiterin Stefanie Hein. Ziel sei es, das Bestehen des Unternehmens zu sichern. Die gesamte Beratung erfolgt „auf Augenhöhe“ mit dem Kunden und umfasst unter anderem mehrere Einzelberatungs- und Coachingtermine sowie ent-sprechenden Umsetzungsphasen in einem Zeitraum von bis zu sechs Monaten.

Ergänzend werden Workshops zur Vermittlung digitaler Kompetenzen angeboten, da die Pandemie für einen ungeahnten Digitalisierungsschub gesorgt hat. Um das kostenfreie Angebot wahrnehmen zu können, wird ein Erstgespräch über das CAT angeboten. Dafür reicht es zunächst aus, sich bei einer der Ansprechpartnerinnen zu melden. Komplizierte Anträge müssen dafür nicht ausgefüllt werden.
Das Projekt wird vom Landesprogramm Arbeit des Landes Schleswig-Holstein aus Mitteln der Aufbauhilfe REACT-EU im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Melden können sich Selbstständige oder Inhaberinnen und Inhaber von Klein- und Kleinstunternehmen aus Dithmarschen und Steinburg, die vor der Pandemie gegründet haben und in dieser Zeit in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten sind.

Ansprechpartnerinnen für das Projekt sind Stefanie Hein und Tatjana Blöcker, Marschstraße 30a, 25704 Meldorf, Tel. 04832 996 100. Mail: info@cat-meldorf.de

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Gründungsbegleitung:

Nina Jerke

Nina Jerke
Projektleitung

  • icon linkedin

„Existenzgründung Westküste“ wieder am Start

Neuer Block beginnt am 9. März / Lerntempo lässt sich anpassen

Raumvermietung - EU.SH Wirtschaftsförderung Logo

Mit Live-Workshops, Videos und verschiedenen Informationsmodulen bereitet das Projekt „Existenzgründung Westküste“ potenzielle Unternehmensgründer und Unternehmensgründerinnen auf die Selbstständigkeit vor. Die Kick-Off-Veranstaltung für den nächsten Block findet am Mittwoch, 9. März, digital statt und beginnt um 12.00 Uhr. Wer aus den Kreisen Dithmarschen oder Steinburg daran teilnehmen möchte, kann sich online über https://startup-kueste.de über die Themen und konkreten Termine informieren und die Anmeldeunterlagen per Telefon oder E-Mail erfragen. „Das neue kostenfreie Beratungsangebot gilt nicht mehr nur für Arbeitssuchende, sondern auch für Menschen in einem festen Angestelltenverhältnis, für Studierende, Arbeitnehmende in Elternzeit oder Nichterwerbstätige“, erläutert Projektleiterin Stefanie Hein vom Meldorfer Centrum für Angewandte Technologien (CAT).

Bei den einzelnen Bausteinen können Teilnehmende ihr Arbeitstempo teilweise selbst bestimmen, da viele Module aufgezeichnete Videos beinhalten, die jederzeit online abrufbar sind. Live- und Videobausteine lassen sich so zunehmend kombinieren. Neben den klassischen Existenzgründungsthemen steht die Vermittlung digitaler Kompetenzen im Fokus.

Der Grund: In den vergangenen zwei Jahren hat die Wirtschaft einen regelrechten „Digitalisierungsboost“ erfahren, der sich auch auf zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer und deren Geschäftsmodell und Prozesse auswirkt. Dabei werden unter anderem Themen wie Online-Marketing, Social Media, Digitalisie-rung und IT-Sicherheit aufgegriffen.
Insgesamt sind zehn Bausteine zusammengestellt worden, wobei durchschnittlich zwei vierstündige „Live-Bausteine“ pro Woche stattfinden. Sämtliche Existenzgründungsangebote sind unter der „StartUp Küste“ (www.star-tup-kueste.de) gebündelt.

Ansprechpartnerinnen für das Projekt sind Stefanie Hein und Tatjana Blöcker, Marschstraße 30a, 25704 Meldorf, Tel. 04832 996 100. Mail: info@cat-meldorf.de

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Gründungsbegleitung:

Nina Jerke

Nina Jerke
Projektleitung

  • icon linkedin

Restart Westküste: Hilfe für Soloselbstständige und Kleinunternehmen

Meldorfer CAT hilft bei einem Neustart / Beratung und Workshops für Kleinunternehmen / Krise als Chance sehen

Raumvermietung - EU.SH Wirtschaftsförderung Logo

Soloselbständige und Inhaber von kleinen Unternehmen sind seit Frühjahr 2020 durch die Corona-Krise besonders „gebeutelt“. Es gab zwar staatliche Hilfen – die jedoch galten für die laufenden Betriebskosten. Die Privatentnahmen, die die meisten Selbstständigen zum Leben brauchen, wurden durch die ersten Programme nicht abgedeckt. Mittlerweile sind viele Rücklagen aufgebraucht, die Existenzen bedroht.

In dieser Situation greift ein neues Beratungsangebot Restart des Projekts Existenzgründung Westküste, das im Meldorfer Zentrum für Angewandte Technologien (CAT) in Meldorf angesiedelt ist. „Wir sehen uns als Ansprechpartnerinnen für kleine und kleinste Unternehmen, die durch die Pandemie in Schieflage geraten sind. Gemeinsam suchen wir nach Optionen, wie es weitergehen könnte und wie sich erzwungene Pausen sogar noch sinnvoll nutzen lassen“, erläutert Projektleiterin Stefanie Hein.

Angesichts weggebrochener Aufträge und herben Umsatzeinbußen sind die Ängste einiger Soloselbständigen, dass ihr Unternehmen die Krise nicht überleben könnte, gewachsen. Gemeinsam mit einer Unternehmensberatung und dem CAT erstellt das Team des Projekts zunächst eine Bestandsaufnahme, bevor nach Möglichkeiten gesucht wird, das Geschäftsmodell zu erweitern, zu modifizieren oder sogar zu verlagern.

Die Beratung erfolgt „auf Augenhöhe“ mit dem Kunden und umfasst unter anderem mehrere Einzelberatungs- und Coachingtermine sowie entsprechenden Umsetzungsphasen in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten. Ergänzend werden Workshops zur Vermittlung digitaler Kompetenzen angeboten, da die Pandemie für einen ungeahnten Digitalisierungsschub gesorgt hat. „Vielfach birgt eine solche Krise auch die Chance, das Geschäftsmodell zu modernisieren und einen Neustart zu wagen. In diesen Fällen unterstützt die Wirtschaftsförderung die Bemühungen der kleinen und kleinsten Unternehmen“, erklärt CAT-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau.

Das Projekt wird vom Landesprogramm Arbeit des Landes Schleswig-Holstein aus Mitteln der Aufbauhilfe REACT-EU im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert; die Teilnahme ist daher kostenfrei. Melden können sich Selbstständige oder Inhaberinnen und Inhaber von Klein- und Kleinstunternehmen aus Dithmarschen und Steinburg, die vor der Pandemie ge-gründet haben und in dieser Zeit in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten sind.
Ansprechpartnerinnen für das Projekt: Stefanie Hein und Tatjana Blöcker, Marschstraße 30a, 25704 Meldorf, Tel. 04832 996 100. Mail: info@cat-mel-dorf.de

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Gründungsbegleitung:

Nina Jerke

Nina Jerke
Projektleitung

  • icon linkedin